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Mittwoch
17.11.2010

Sie nahm Schlüsselpositionen in verschiedenen Medienhäusern wie Ringier, Hallwag oder Tamedia ein. Maili Wolf setzte den Schlusspunkt der Trendtagung im Lake Side in Zürich und liess sich über die Schweizer Medienrealität aus. In sechs Statements skizzierte die Verlagsmanagerin den harten Boden der Medienlandschaft und -realität. 1. Die Härte, der harte Boden sei die Kleinheit der Schweiz. Diese Gegebenheit hat natürlich ihre Chancen, sollte man erwähnen. Immerhin attestierte sie Machern und Managern die Fähigkeit, gut mit kleinen Zielgruppen umzugehen. 2. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt hierzulande hat auch zur Medienvielfalt geführt. Das Positive aus ihrer Sicht: «Die Schweizer sind Medienjunkies.» 3. Die Medienrealität stellt an die «Treiber» einige Anforderungen, vor allem auch die, stärker mit den Kunden in den Dialog zu treten. 4. Aktuelle Diskussionen befassten sich u.a. mit Geschäftskompetenzen. 5. Journalisten wechselten immer häufiger in den PR-Bereich. Wird die Journalistenqualität ausgedünnt? Es gilt –nichts Neues – die Pressefreiheit zu pflegen. Und nicht zu vergessen: «Hinter Innovationen stehen Menschen.» Ob das auch denjenigen bewusst ist, die just innovative Menschen outsourcen oder freistellen? 6. Und dann die Kernerkenntnis der Maili Wolf: «Die Konstante der Zeit ist der Wandel.» Und zum Schluss die Mahnung: «Nehmen Sie sich mehr Zeit.»