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Montag
09.04.2001

Luxemburg schreibt seine vier UMTS-Mobilfunklizenzen nach der Sommerpause aus. Die Lizenzen werden nicht versteigert, sondern in einem Wettbewerb vergeben. Statt Geld sollten Gütekriterien wie Verbraucherfreundlichkeit und Kooperation über die Vergabe der Lizenzen entscheiden, sagte Camille Hierzig von der Luxemburger Regulierungsbehörde am Montag. Voraussetzung für die Vergabe sei beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen wie Mobilfunkmasten. Luxemburg will eine Jahresgebühr von 0,2 Prozent des Umsatzes erheben, womit, gemäss Hierzig, nicht der Staatshaushalt saniert oder gestärkt werden soll. Das Geld fliesse der Regulierungsbehörde zu, um die Überwachungsfunktion zu sichern. Der Mobilfunk soll im Interesse des Kunden so billig wie möglich werden.