Der Verlag der linken Zürcher Wochenzeitung «P.S.» wird neu von Sergio Scagliola geleitet. Er übernimmt von SP-Nationalrätin Min Li Marti.
Scagliola begann bei dem Medium als Praktikant und ist heute verantwortlich für Marketing, Online-Auftritt und Abschlussredaktion. Er hat Germanistik und Zeitgeschichte studiert und sich neben dem Studium journalistisch betätigt, heisst es in einer Mitteilung.
«P.S.» wurde 1999 von Koni Loepfe und Peter Weishaupt gegründet als Nachfolgemedium der linken Zeitungen «DAZ», «Zürcher AZ» und «Volksrecht».
2015 gab Koni Loepfe den Verlag an Min Li Marti weiter. Jetzt kommt es zum nächsten Generationenwechsel.
Die SP-Medienpolitikerin bleibt, wie Koni Loepfe, dem «P.S.» als Schreiberin erhalten. «Die zeitliche Belastung des Nationalratsmandats ist in den letzten Jahren grösser geworden und hat es mir erschwert, mich genügend um die verlegerischen Aufgaben kümmern zu können», wird Li Marti zitiert.
Um den Start des neuen Verlagsleiters «in einem schwierigen Umfeld» zu erleichtern, wurde mit Bekanntgabe der Personalie gleichzeitig eine Spendenaktion lanciert.
«P.S.» finanziert sich zu einem grossen Teil über Abonnemente.




