Zwei bewaffnete Männer haben am Dienstag den kolumbianischen Journalisten Julio Palacio in der Stadt Cucuta im Nordosten des Landes erschossen. Der für seine mutigen Beiträge bekannte Radiojournalist war zwei früheren Mordanschlägen nur knapp entgangen. Die Täter hätten auf einem Motorrad fliehen können, teilte die Polizei mit.
Der Mann habe sich noch bei Bewusstsein nach Hause schleppen können, sei aber später im Spital an zahlreichen Brust- und Bauchschüssen gestorben, sagte seine Tochter Andrea Palacios den Nachrichtenagenturen. Kolumbien wird seit mehr als 40 Jahren von einem bürgerkriegsähnlichen Konflikt geplagt. Zudem ist der Filz aus Drogenbanden, Waffenschmugglern und korrupten Beamten sowie Politikern besonders gefährlich für Journalisten.
Dienstag
11.01.2005