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Mittwoch
08.04.2026

Digital

Ein neues KI-Modell des Unternehmens Anthropic sorgt Gesprächsstoff unter Cybersecurity-Fachleuten. 

Das Tool mit dem Namen «Claude Mythos Preview» ist in der Lage, verborgene Software-Schwachstellen aufzuspüren. Und dass deutlich gründlicher, als von Menschenhand.

So wurde unter anderem eine 27 Jahre alte Sicherheitslücke in einem als sicher eingestuften Betriebssystem offengelegt. 

Das klingt heilvoll, hat aber eine brisante Kehrseite: Das KI-Tool kann nicht nur Schwachstellen erkennen, sondern auch Programme schreiben, um diese auszunutzen. 

Deswegen hält der Entwickler Anthropic das Tool unter Verschluss und stellt es nur einem kleine Kreis von Partnern zur Verfügung. Zum Beispiel Apple, Amazon oder Microsoft.