Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet der BBC die geplante Olympiadebatte, die sie mit den fünf Bewerbern für Olympia 2012 durchführen wollte, wie Yahoo.de am Mittwoch schreibt. Das IOC ist der Meinung, dass das geplante Fernsehformat die ethischen Leitsätze des IOC verletzt, meldet die britische Zeitung «The Guardian».
Nach viermonatiger Verhandlungszeit kommt die Kehrtwendung des IOC für die BBC überraschend. Denn zuerst hatte das Komitee der Sendung zugestimmt. Die BBC wollte die Spitzenvertreter der fünf Bewerbungsstädte in Turin zu einer Fernsehdebatte, ähnlich der Präsidentendebatten in den USA, zusammenkommen lassen. Nun bezieht sich das IOC auf eine seiner Regeln, die besagt, dass keine Form einer von einem Medienunternehmen organisierten Debatte zwischen einem oder mehreren Städten akzeptiert werden kann.
Obwohl die Spitzenvertreter der Städte mit der Debatte einverstanden waren, kommt sie nun nicht zustande. Die BBC will nun mit jeder Stadt Einzelinterviews durchführen.
Mittwoch
12.01.2005