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Donnerstag
22.01.2026

TV / Radio

Eine Annahme der «Halbierungsinitiative» würde zahllose Berufschancen zerschlagen, befürchten die Jungen Journalistinnen und Journalisten Schweiz... (Bild: Screenshot jobs.srf.ch)

Eine Annahme der «Halbierungsinitiative» würde zahllose Berufschancen zerschlagen, befürchten die Jungen Journalistinnen und Journalisten Schweiz... (Bild: Screenshot jobs.srf.ch)

Die Jungen Journalistinnen und Journalisten Schweiz (JJS) lehnen die Volksinitiative «200 Franken sind genug!» klar ab. Eine Annahme hätte negative Folgen für den Journalismus, vor allem für den Nachwuchs.

Nach Ansicht der Jungorganisation wird der Spardruck in der Medienbranche weiter steigen. Ausbildungsplätze, Praktika und Einstiegsstellen seien bereits heute knapp und oft schlecht abgesichert. Die Sender der SRG spielten hier eine wichtige Rolle, so der JJS in einem Kommuniqué.

«Immer mehr junge Medienschaffende sehen sich mit der Realität konfrontiert, dass ihnen der Berufseinstieg trotz ihrer harten Arbeit, ihrem Engagement, ihren Diplomen und ihrer Hingabe zum Beruf misslingen kann», wird Co-Präsidentin Linda Leuenberger zitiert. 

Eine Annahme der «Halbierungsinitiative» würde zahllose Berufschancen zerschlagen, auf die junge Journis dringend angewiesen seien.

Die Organisation befürchtet, dass weitere Kürzungen die Medienkarriere noch stärker zu einem «Privileg» machen. Sinkende Löhne, unsichere Perspektiven und weniger Ausbildungsangebote würden vor allem junge Menschen aus weniger privilegierten Verhältnissen vom Journalismus fernhalten.

Zudem warnt die Organisation vor inhaltlichen Folgen: «Einer marode gesparten SRG fällt es schwerer, alle Bevölkerungsschichten zu erreichen, wie es ihr gesetzlicher Auftrag vorsieht.» Vor allem auch die jungen Zielgruppen.