Am Freitag wurde der Nachrichtenchef eines kolumbianischen Radiosenders auf offener Strasse in Florencia erschossen; wie schon sein Vorgänger. Am Mittwoch war bereits ein Radiojournalist im Studio eines Lokalradios westlich der Hauptstadt Bogota erschossen worden. In Kolumbien sind seit 1989 nach Angaben von Berufsverbänden damit 110 Journalisten eines gewaltsamen Todes gestorben. Gemäss einem Bericht des Internationalen Presse-Instituts in Wien, ist Kolumbien das Land, in dem Journalisten im Jahr 2000 am stärksten gefährdet waren.
Freitag
06.07.2001




