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Donnerstag
23.12.2004

Die Freilassung der beiden im Irak entführten französischen Journalisten wurde nach den Worten des französischen Aussenministers Michel Barnier mit einem «vertrauenswürdigen und ernsten Vermittler» ausgehandelt. Seit drei Wochen habe die französische Regierung mit dutzenden Mittelsmännern verhandelt und diese um ein Lebenszeichen der beiden Journalisten Christian Chesnot und Georges Malbrunot gebeten, sagte Barnier am Mittwoch dem Fernsehsender TF1. «Wir haben schliesslich einen vertrauenswürdigen und ernsten Vermittler gefunden, und mit diesem haben wir die Freilassung ausgehandelt», sagte Barnier.

Chesnot und Malbrunot waren am Mittwoch nach vier Monaten in der Geiselhaft irakischer Extremisten in ihrer Heimat eingetroffen. Barnier hatte die Reporter mit einer Maschine der Luftwaffe aus Zypern abgeholt. Laut Premierminister Jean-Pierre Raffarin gaben die Geiselnehmer der Gruppe Islamische Armee im Irak die Reporter nach 124 Tagen ohne Bedingungen und ohne Lösegeldzahlung frei.