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Donnerstag
19.03.2026

Digital

Die Finanz-APP Yuh und Swissquote betreuten Ende letzten Jahres 1,2 Millionen Kundenkonten...   (Bild: Yuh/Screenshot)

Die Finanz-APP Yuh und Swissquote betreuten Ende letzten Jahres 1,2 Millionen Kundenkonten... (Bild: Yuh/Screenshot)

Bei der Online-Bank Swissquote hat die Vollkonsolidierung der Yuh AG per 4. Juli 2025 unter anderem für zusätzliche Erträge gesorgt.

Die Übernahme der Finanz-App, welche die Swissquote und Postfinance 2021 gegründet haben, führte zu einigen Anpassungen in der Rechnungslegung.

«Neue immaterielle Vermögenswerte von fast 50 Mio. Franken wurden in die Bilanz aufgenommen und werden abgeschrieben», teilte die Swissquote in ihren Zahlen zu 2025 mit. Die bisherige 50%-Kapitalbeteiligung von Swissquote wurde neu bewertet und führte zu einem Gewinn.

Der Nettoertrag sei um 9,4 % auf 723,3 Mio. Franken angestiegen. Die erhöhte Handelsaktivität, vor allem bei bestimmten Fremdwährungsanlagen, plus Yuh hätten dazu beigetragen, schreibt Swissquote am Donnerstag über das gute Ergebnis.

Dementsprechend verzeichneten auch die Kundenvermögen einen Anstieg: von 76,3 Milliarden auf 88,7 Milliarden Franken, was einem Plus von 16,3 % entspreche. Dieser Neugeldzufluss von 8,5 Milliarden Franken stamme zu 40 % aus Europa.

Mit der Neobank und Finanz-APP Yuh und Swissquote betreute man Ende letzten Jahres 1,2 Millionen Kundenkonten. Dies entspreche bei Swissquote einem Anstieg von 16,5 % und bei Yuh einem Plus von 39,6 %, im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Anfang November 2025 ist Jan De Schepper «mit sofortiger Wirkung» zum CEO der Finanz-App Yuh ernannt worden.

De Schepper ist seit 2015 für den Digital-Banking-Anbieter Swissquote tätig, zuletzt als Verkaufs- und Marketing-Chef und Mitglied der Geschäftsleitung.