Die Schweizer ICT-Branche bleibt im zweiten Quartal 2026 auf Wachstumskurs, verliert jedoch deutlich an Schwung.
So ist der «Swico ICT Index» um 7,7 auf 106,2 Punkte gesunken. Gründe sind steigende Kosten, intensiver Wettbewerb und wachsender Preisdruck, schreibt der Branchenverband am Mittwoch zu der neuesten Welle der Umfrage.
Gleichzeitig verstärke der Einsatz von Künstlicher Intelligenz den Transformationsdruck in der Branche. Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen, während es gleichzeitig an Fachkräften mangelt.
Ein Blick auf die Marktsegmente zeigt ein durchzogenes Bild: Software bleibt mit 110,4 Punkten führend, gefolgt von Consulting und IT-Services, die zwar wachsen, aber an Schwung verlieren.
Besonders deutlich ist der Rückgang im Bereich IT-Technology, der unter die Wachstumsgrenze fällt. Positiv entwickeln sich hingegen Consumer Electronics sowie das Segment Imaging, Printing und Finishing, das sich nach einem Einbruch erholt.
Entscheidend werde sein, wie schnell Unternehmen KI-Kompetenzen aufbauen, Margen stabilisieren und sich strategisch neu ausrichten, prophezeit Swico.




