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Dienstag
06.03.2007

Die Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) will weiterhin den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in Schulen fördern. Sie hat eine aktualisierte Strategie verabschiedet. In den kommenden Jahren will die EDK die Entwicklung von ICT-Standards für Schulen prüfen, wie sie am Dienstag mitteilte. Ein neuer Schwerpunkt wird zudem bei der Produktion von elektronischen Lehr- und Lerninhalten gesetzt. Die kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren sehen ihre Rolle dabei in der Vernetzung der Anbieter.

Zusammen mit dem Bund will die EDK den Betrieb des Schweizerischen Bildungsservers langfristig sichern. Auch sollen die Bemühungen fortgesetzt werden, den Schulen günstige Voraussetzungen bei der ICT-Infrastruktur zu bieten. Die bestehenden Verträge mit den privaten Anbietern von Hard- und Software sollen weitergeführt werden. Für ICT in den Schulen sind in erster Linie die Kantone zuständig. Diese hätten zwischen 2001 und 2004 rund 200 Millionen Franken für ICT-Impulsprogramme ausgegeben, schreibt die EDK.