Die Führungsspitze des Ringier-Verlags habe ein Projekt zur Neugestaltung der Sorgenkinder «Blick» und «SonntagsBlick» eingeleitet, und der Verwaltungsrat hoffe, im Juni über den neuen Auftritt entscheiden zu können, gab Verwaltungsratspräsident Michael Ringier am Dienstag an der Medienkonferenz zum Jahresergebnis bekannt. Zwei Teams hätten Ideen entwickelt, sagte er weiter auf Fragen des Klein Reports, von denen eines unter der Leitung des am Vortag zurückgetretenen «Blick»-Chefredaktors Werner De Schepper gestanden habe. Das andere sei eine Gruppe von Zeitungsleuten des Berliner Axel-Springer-Verlags gewesen. «Wir wollen jetzt die besten Ideen der beiden Gruppen zusammenbringen, diese Arbeit beginnt jetzt», sagte Michael Ringier. Er sprach von einem «hohen Tempo» und «viel Optimismus».
Bereits vorgängig sollen bei der SoBli-Beilage «Sie + Er» Änderungen eingeführt werden, gab Michael Ringier weiter bekannt. Der neue SoBli-Chefredaktor Marc Walder werde bereits im Frühsommer Neuerungen lancieren, die allerdings «weniger dramatisch» sein werden wie jene beim «Blick». Weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit hat die Option einer Zusammenlegung der heute mit Ausnahme der Sport-Redaktion weitgehend unabhängigen Redaktion. Mehr dazu: «Blick»-Chefredaktor De Schepper zurückgetreten und Umstrukturierung beim «Blick» läuft auf Hochtouren
Donnerstag
22.03.2007