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Donnerstag
15.03.2007

Ein Nachrichten-Angebot im Internet, eine Wochenzeitung und ein Online-Fernsehangebot unter dem Namen «Grenzland» startet der Verleger und «Redaktionscoach» Ulrich Glausen-Dennler am kommenden Montag für die nordzürcherische und angrenzende süddeutsche Region. Speziell: Seine Redaktion besteht ausschliesslich aus ausgesteuerten Arbeitslosen. «Sie glauben gar nicht, wie viele es davon gibt», sagte er am Donnerstag zum Klein Report. Konkret habe er aber nur fünf Personen angeheuert, die nicht nur als Journalisten arbeiten, sondern auch «Marketing» betreiben sollen, wie Ulrich Glausen es beschreibt. Darunter versteht er das Verfassen von «Publireportagen», also bezahlte Gefälligkeitsberichte.

Die Zeitung will Ulrich Glausen im Format 24x35 cm in einer Auflage von 17 000 Exemplaren herausbringen und jeden Freitag von einer eigenen Verträgerorganisation im Raum Bülach - Kaiserstuhl - Jestetten - Rafzerfeld und deutsches Klettgau verteilen lassen. Auf die Frage nach der Finanzierung sprach er von Inseraten und dass eine englische Firma Nexstar «einige Franken» Startkapital in das Projekt stecke. Viel Geld - ausser für Druck und Vertrieb des Printprodukts - will er aber offenbar nicht in die Hand nehmen, da er keine Büroräumlichkeiten habe: «Ich muss keine Miete bezahlen, da die Redaktion sich nur einmal wöchentlich trifft und im Übrigen von zu Hause aus arbeitet. Einen Augenschein kann man schon mal auf http://www.grenzlandzeitung.info
Und http://www.grenzlandzeitung.com nehmen.