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Mittwoch
11.04.2007

Der aus der IBM hervorgegangene chinesische PC-Hersteller Lenovo hat für weltweiten Fortschritte auf dem Gebiet des Umweltschutzes die Anerkennung der Umweltorganisation Greenpeace erhalten, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In dem von Greenpeace veröffentlichten «Leitfaden zur Grünen Elektronik» vom April 2007 belegt Lenovo aufgrund von umweltverträglichen Strategien und Praktiken den Spitzenplatz unter 14 führenden Technologieunternehmen. «Soziale Verantwortung zu zeigen, ist für den Erfolg unseres Unternehmens und unserer Branche wichtig», kommentierte Mike Pierce, Direktor für Umweltfragen bei Lenovo, diese Auszeichnung. «Wir haben erkannt, dass die permanente Verbesserung unserer ökologischen Leistung eine langfristige Verpflichtung ist, und wir sind entschlossen, die nötigen Schritte zu unternehmen, um in diesem Bereich eine Führungsrolle zu übernehmen.»

«Lenovo hat allein in den letzten sechs Monaten enorme Fortschritte erzielt und konnte sich vom Letztplatzierten zum Spitzenreiter unseres Rankings emporarbeiten», sagte Iza Kruszewska, internationale Giftstoffexpertin bei Greenpeace International. «Die Leistung von Lenovo ist eine Herausforderung für andere Branchenvertreter, ihre Anstrengungen im Bereich des Umweltschutzes zu intensivieren und ihrerseits neue Wegmarken zu setzen.» So bietet Lenovo in allen Ländern, in denen das Unternehmen vertreten ist, Rücknahmeprogramme für Altgeräte an. Zudem hat der PC-Hersteller einen verbindlichen Zeitplan festgelegt, um bromierte Flammschutzmittel und Polyvinylchlorid aus seinen Produkten zu verbannen. Zudem will Lenovo die Vorgaben der EU-Richtlinie RoHS für neue Produkte noch im Jahr 2007 auf weltweiter Ebene erfüllen.