Keine filmreifen Überraschungen gab es an der diesjährigen Oscar-Verleihung: Wie erwartet gewannen Colin Firth den Preis für den besten Hauptdarsteller im Historiendrama «The King`s speech» von Tom Hooper und Natalie Portman im Psychothriller «Black Swan» von Darren Aronofsky.
Das Drama mit Firth, das für ein ganzes Dutzend Oscars nominiert wurde, gehörte zu den Siegern des Oscar-Abends: Ingesamt vier Trophäen erhielt das Drama um den stotternden britischen König George VI, darunter die Preise für den besten Film, die beste Regie und das beste Originaldrehbuch. Ebenfalls vier Oscars gingen an den Action-Streifen «Inception» von Christopher Nolan, der allerdings in den weniger prestigeträchtigen Kategorien beste Spezialeffekte, beste Kamera, bester Ton und bester Tonschnitt abräumte.
Beachtliche drei Oscars erhielt der Film um den Facebook-Gründer «The Social Network» von David Fincher, der Preise für den besten Soundtrack, das beste adaptierte Drehbuch und den besten Schnitt erhielt. Der grosse Verlierer dieser Oscar-Nacht war «True Grit», der Western der Coen-Brüder. Zehnmal war dieser nominiert und ging schliesslich doch leer aus.




