Das 5. internationale Filmfestival über Menschenrechte in Genf haben 16 000 Personen besucht. Das «Festival international du film sur les droits humains», das am Samstag zu Ende ging, veranstaltete nach den Dokumentarfilmen jeweils Debatten für das Publikum, an denen sich «Öffentlichkeit und Spezialisten austauschen konnten», wie die Veranstalter am Samstagabend mitteilten. Das Festival folgt der Idee «ein Film, ein Thema, eine Diskussion».
Der Grosse Preis des Kantons Genf und die spezielle Erwähnung der Jury ging an «Jesus Camp» von Heidi Ewing und Rachel Grady. Der Film zeigt, wie «christliche Krieger» ausgebildet werden. Den Spezialpreis der Jury konnte Florent Marcie mit «Itchkeri Kenti» entgegennehmen. Den Preis der Jugendjury erhielt «Delta, oil`s dirty business» von Yorgos Avgeropoulos. Der Film von Andreas Hoessli «Swiss sans papiers» erhielt den Preis der World Organisation Against Torture. Der Streifen thematisiert das neue schweizerische Ausländer- und Asylgesetz, das im vergangenen September vom Volk gutgeheissen wurde.
Sonntag
18.03.2007