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Sonntag
18.03.2007

David Radler, ehemaliger Topmanager des US-Medienkonzerns Hollinger International, hat sich nach Betrugsvorwürfen mit den Behörden auf einen Vergleich geeinigt. Der ehemalige operative Leiter zahlt 29 Millionen Dollar zurück. Es ist ihm zudem verboten, in Zukunft einen Führungsposten bei einer Aktiengesellschaft einzunehmen, wie die US-Börsenaufsicht am Freitag mitteilte. David Radler soll zwischen 1999 und 2003 Millionen von Dollar an Firmengeldern veruntreut haben, so auch der damalige Konzernchef Conrad Black, dem Unterschlagung von Geldern vorgeworfen wird. Black steht in Chicago vor Gericht.