Mit dem Song «Alice» wird Veronica Fusaro die Schweiz am Eurovision Song Contest im Mai in Wien vertreten. Das Stück verbindet Alternative-Pop mit Rock-Einflüssen.
«Der Song handelt von einer Frau namens Alice, ist sogar nach ihr benannt – aber sie selbst kommt kein einziges Mal zu Wort. Sie wird komplett zum Objekt des Gegenübers», sagte Veronica Fusaro am Mittwoch zu dem Bewerberlied.
Der Titel bringe damit zu Ohr, wie Betroffenen ihre Stimme genommen werden könne.
Erzählt wird die Geschichte einer Frau, deren Grenzen überschritten werden. Thematisiert werden körperliche und psychische Gewalt, etwa durch Kontrolle oder Machtmissbrauch.
Musikalisch beginnt der Titel mit einem walzerartigen 6/8-Rhythmus und entwickelt sich im Verlauf zu einem Arrangement mit markanten Rockelementen.
Der Song entstand in Zusammenarbeit mit der britischen Produzentin Charlie McClean. Das Musikvideo inszeniert eine Hochzeit und wurde von Ruy Okamura realisiert.
Für die Schweizer ESC-Teilnahme wurden nicht weniger als 493 Songs eingereicht.




