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Sonntag
02.11.2003

«Während in den Zeitungen alle politischen Meinungen vertreten sind, gehören die drei landesweiten Fernsehanstalten noch immer dem Staat. Bislang haben sie alle sehr regierungsfreundlich berichtet», stellte der Europarat in Strassburg fest. Auf einer dreitägigen Russlandreise habe eine Delegation des Europarats erfahren, dass in 90% der Fernsehbeiträge vor Beginn des Wahlkampfes am 7. November einseitig positiv über die Regierung berichtet werde, heisst in der Stellungnahme vom Freitag. Wenn dies so bleibe, könne man nicht von einer fairen Wahl sprechen. Der Europarat wird vom 4. bis 8. Dezember 30 Wahlbeobachter nach Russland schicken.