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Montag
26.03.2007

Im Streit mit Microsoft um die Erfüllung von EU-Sanktionen hat die EU-Kommission die Antwortfrist für den Softwarekonzern verlängert. Microsoft habe drei Wochen mehr Zeit, um auf Vorwürfe aus Brüssel zu reagieren. Das sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Die Kommission hatte am 1. März ein neues Verfahren gegen Microsoft wegen überhöhter Lizenzgebühren für Schnittstelleninformationen eröffnet.

Die Antwortfrist wäre am kommenden Dienstag abgelaufen. Microsoft habe wegen der Komplexität des Falls um einen Aufschub bis Ende Mai gebeten. Die Kommission halte aber drei Wochen für ausreichend, hiess es.