Der Ernst-Lubitsch-Preis der Filmkritik geht in diesem Jahr an den Basler Regisseur Dani Levy. Seine Komödie «Alles auf Zucker!» wird als eine «Wiederbelebung des deutsch-jüdischen Lustspiels» gewürdigt. Levy stehe «in bester Tradition Lubitschscher Komödienkunst», teilte der Club der Berliner Filmjournalisten am Mittwoch mit. Erzählt wird die Geschichte des schlitzohrigen Zockers Jaeckie Zucker, der sich mit seinem Bruder Samuel, einem orthodoxen Juden, versöhnen muss. Das sorgt für allerhand Chaos. In den Hauptrollen zu sehen sind Henry Hübchen als Jaeckie, Udo Samel als Bruder Samuel und Hannelore Elsner als Jaeckies Frau.
Der Lubitsch-Preis, der alljährlich die beste komödiantische Leistung im deutschsprachigen Kino auszeichnet, wurde 1957 von Regisseur Billy Wilder angeregt und wird seitdem vom Club der Filmjournalisten gestiftet. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Harald Juhnke, Manfred Krug, Loriot und Tom Tykwer. Der undotierte Preis wird traditionell am 29. Januar, dem Geburtstag Lubitschs, vergeben. Ort und Zeitpunkt der diesjährigen Verleihung werden noch bekannt gegeben.
Mittwoch
19.01.2005