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Donnerstag
29.03.2007

Der Eurovisions-Song «Vampires Are Alive» von DJ Bobo zieht dank tatkräftiger Unterstützung der Eidgenössischen Demokratischen Union (EDU) und ihrer Petition immer weitere Kreise: Laut «20 Minuten» werden online Stimmen für ihn gesammelt. Wer hinter dem «Komitee pro Bobo-Song» stecke, sei aber unklar. Sogar Politiker nehmen den Aargauer jetzt in Schutz. SVP-Sprecher Roman Jäggi sagte zu «20 Minuten»: «Die EDU-Petition war unangebracht. Es wäre eine Katastrophe, wenn er sich zurückziehen würde.» Die CVP meint, die Politik habe sich nicht in die Kunst einzumischen, und für die SP ist das Ganze ein «Sturm im Wasserglas», wie Partei-Sprecher Nicolas Galladé sagte. Nebst dem ominösen Komitee sammelt laut der Gratiszeitung auch ein 21-Jähriger Initiant Stimmen für Bobo. Auch das Management des Sängers hat jedoch keine Ahnung, wer dahinter steckt. - Siehe auch: DJ-Bobo-Song als Wahlkampf-Vehikel und Eurovisions-Song von DJ Bobo boykottiert