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Montag
07.03.2011

Jeder Zehnte fürchtet Gefahren aus dem Internet und ist sich der möglichen Sicherheitsmassnahmen ungenügend bis gar nicht bewusst. Das ist eines der Resultate, das die Umfrage der Hochschule Luzern, des Vereins InfoSurance und der «Coopzeitung» zum Thema Computersicherheit ergab. Am meisten fürchten die Nutzer, dass sie von Malware und Viren attackiert werden (82,5 Prozent). Auch um Datenverlust (63,5 Prozent) und um Abstürze des Computers (46,1 Prozent) sorgen sich viele. Und noch immer hat jeder dritte Angst vor dem Identitätsdiebstahl im Netz.

Grundsätzlich halten die 2000 Teilnehmer der Umfrage das Surfen aber für sicherer als noch im Vorjahr. Am meisten zurückgegangen ist die Angst vor Datenverlust, die im Vergleich zur Umfrage aus dem Vorjahr sechs Prozent weniger oft genannt wurde. Dies kann damit zu tun haben, dass die Zahl der Nutzer, die ihr Backup nun wöchentlich statt monatlich oder jährlich durchführen, um fünf Prozent angestiegen ist. Doch immer noch jeder Fünfte erstellt gar kein Backup, obwohl am meisten Nutzer (14,4 Prozent) von Datenverlust betroffen waren, noch vor Virenverseuchung (10,3 Prozent) und Belästigungen und Bedrohungen (5,6 Prozent). Die Umfrage kam ausserdem zum Resultat, dass das Einkaufen zwar bei vielen akzeptiert ist, aber genauso wenig an Vertrauen zulegen konnte wie das E-Banking.