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Freitag
06.03.2026

Digital

Eine technische Panne im Kanton Basel-Stadt hat dazu geführt, dass die elektronisch abgegebenen Stimmen der Auslandschweizer und der Menschen mit Behinderung am Abstimmungssonntag «wahrscheinlich nicht ausgezählt werden können», wie die Staatskanzlei vermeldet. 

Wo der Fehler liegt, werde untersucht. Derzeit müsse damit gerechnet werden, dass das Problem nicht rechtzeitig gelöst werden könne. 

«Das Problem besteht bei der Verwendung von USB-Sticks, die für die Entschlüsselung der Urne nötig sind. Menschliches Fehlverhalten wird dennoch nicht ausgeschlossen», erklärte der Kanton zwei Tage vor dem Urnengang, bei dem unter anderem die SRG-Initaitive vors Volk kommt.

Es bestehe «keine Verbindung zwischen dem Vorfall und dem E-Voting-System». Dieses wird von der Schweizerische Post gehostet. Es deute auch nichts auf eine Manipulation durch Dritte hin, schreibt der Kanton weiter.

Aktuell befinden sich rund 1’800 abgegebene Stimmen in der elektronischen Urne. Welche Auswirkungen es hätte, wenn die digitalen Stimmen nicht ausgezählt werden könnten, lässt sich erst am Abstimmungssonntag sagen, wenn alle Stimmen eingegangen sind.

Aktuell versucht der Kanton, die elektronische Urne zu öffnen.