Mit einer symbolischen Aktion hat die Mediengewerkschaft comedia an der Dreikönigstagung der Schweizer Zeitungsverleger am Dienstag darauf aufmerksam gemacht, dass seit dem 1. August 2004 in der Presse-Branche der Gesamtarbeitsvertrags-lose Zustand herrscht. Die Aktion bestand in einem kaum beachteten Auftritt von drei Königen, welche der versammelten Verlegerschaft einen Presse-GAV «schenkten», der geregelte, anständige Mindestlöhne umfasst und sowohl für die festangestellten und die freien JournalistInnen wie auch für das technische Redaktionspersonal gilt, teilte die Gewerkschaft mit.
Der Verband Schweizer Presse hatte den Presse-GAV 2000 für die JournalistInnen und das technische Redaktionspersonal gekündigt und «weigert sich seither beharrlich, ernsthafte Verhandlungen mit den Sozialpartnern Comedia und Impressum aufzunehmen. Der GAV erfasst die Deutschschweiz und das Tessin», heisst es in einem Communiqué weiter.
Dienstag
11.01.2005