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Freitag
21.01.2011

Die Schweiz ist mit drei Dokumentarfilmen am 24. Festival International de Programmes Audiovisuels (FIPA) in Biarritz vertreten. In allen drei Filmen geht es um eine herausragende Persönlichkeit. «Sorelle d’Italia» von Lorenzo Buccella und Vito Robbiani befasst sich mit Silvio Berlusconi und den Gedanken, die sich italienische Frauen über ihn machen. «Muhai Tang - Ocean Of Music» von Markus Unterfinger ist ein Filmporträt über den aussergewöhnlichen chinesischen Dirigenten Muhai Tang und der Film «Daniel Schmid - Le chat qui pense» von Benny Jaberg und Pascal Hofmann ist ein Porträt Schweizer Cinéasten, der 2006 verstarb. In der Jury sitzt der Schweizer Dokumentarfilmer Richard Dindo.

Der Film über die Gedanken der italienischen Frauen feiert am Festival seine Premiere. Der Film «Muhai Tang - Ocean of Music» hingegen war bereits am Freitag an den Solothurner Filmtagen zu Gast. Der Film über Daniel Schmid wurde bereits mehrfach vorgeführt und mit dem Babelsberger Medienpreis 2010 ausgezeichnet. Das Porträt wird im Rahmen einer Reihe über das europäische Filmschaffen gezeigt.

Die Leiterin der Veranstaltung, die Italienerin Teresa Cavina, war von 1998 bis 2005 beim Filmfestival von Locarno als Programmverantwortliche und Co-Direktorin tätig. Parallel zum FIPA findet die FIPATEL, eine Fernsehmesse, statt. Dort sind 15 weitere Schweizer Produktionen zu sehen.