Der Umzug in die Berliner Zentralredaktion und die Kündigung des Grosskunden WAZ machen sich in der Bilanz bemerkbar: Die Deutsche Presse-Agentur (DPA) hat erstmals ein Geschäftsjahr mit einem Minus abgeschlossen. Der Fehlbetrag lag nach Steuern im vergangenen Jahr bei 3,8 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 4,1 Prozent auf 90,3 Millionen Euro zurück, wie die DPA am Mittwoch meldete.
Ohne die Umzugskosten wäre die Nachrichtenagentur im Plus gewesen: Die veranschlagt die DPA bei 7,7 Millionen Euro. Für das laufende Jahr rechnet der Chef Malte von Trotha ebenfalls mit einem Fehlbetrag - allerdings einem niedrigeren als 2009. Ein positives Ergebnis werde es erst 2011 wieder geben, wurde aus Hamburg weiter mitgeteilt.
Mittwoch
23.06.2010




