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Mittwoch
21.03.2007

Jetzt soll sich auch noch der Bundesrat mit dem Vampir-Song von DJ Bobo für den Eurovision Song Contest vom 12. Mai befassen, weil die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) das Thema als Wahlkampf-Vehikel entdeckt hat. Die kleine Partei will in sieben Tagen bereits über 28 000 Unterschriften gesammelt haben und habe jetzt die Sammelfrist für ihre Petition verlängert, teilte sie am Mittwoch mit. Die Verlängerung der Sammelfrist erfolge wegen der enormen Unterstützung, heisst es. Die Abgabe der Petition zuhanden des Bundesrats werde voraussichtlich am kommenden Dienstag, den 27. März, erfolgen.

Mit der Petition «gegen die Verniedlichung von Vampiren, Teufel und Hölle» verlangt die EDU die Absetzung von DJ Bobos Gruselsong «Vampires Are Alive». Sie will den Bundesrat zur Wahrung des öffentlichen Friedens aufrufen. Denn mit Satanismus und Okkultismus sei nicht zu spassen. Nachdem sich viele vom christlichen Glauben verabschiedet hätten, biete dieses Wertevakuum einen idealen Nährboden für Spiritismus und Satanismus. Zu viel stehe auf dem Spiel: «Wer dem Teufel die Seele verkauft, verspielt sein ewiges Leben», schreibt die EDU - und wer der EDU die Stimme gibt, ist selbst schuld, meint der Klein Report. - Siehe auch: Politische Partei regt sich über DJ Bobos Vampirsong auf