Im Rechtsstreit zwischen der Deutschen Telekom und Aktionären in den USA um unvollständige Börsenprospekte haben die Anteilseigner den Status von Sammelklägern erhalten. Ein Bundesgericht im Staat New York entschied in der Nacht auf Donnerstag, dass eine im vergangenen Jahr im Namen von mehreren tausend Klägern eingereichte Klage in einem einzigen Verfahren fortgeführt werden kann. Damit hat das Verfahren den Status einer so genannten Sammelklage. Diese Verfahrensart ist in Deutschland unbekannt. Bei einer Sammelklage werden gleichartige Fälle zu einer Klage zusammengefasst und entschieden, während in Deutschland jeder Kläger seine Forderungen in getrennten Verfahren durchsetzen muss.
Mehrere tausende Aktionäre der Telekom haben das Unternehmen vor allem deswegen verklagt, weil der Aktienkurs seit dem Frühjahr 2000 bis zum Zeitpunkt der Klageerhebung um rund 90 Prozent eingebrochen war. Als Grund für den Einbruch sehen die Anteilseigner die Übernahme des US-Mobilfunkers VoiceStream Mitte 2001 und Wertberichtigungen beim Immobilienvermögen der Telekom. Der Konzern habe dem Finanzmarkt diese bevorstehenden kursmindernden Ereignisse bei der Emission von eigenen Aktien im Jahr 2000 verschwiegen, argumentieren die Kläger. Mehr dazu: Deutsche Telekom: Offener Krieg der Aufsichtsräte und
Donnerstag
31.10.2002
Weitere Artikel vom Mittwoch 18.03.2026
Mittwoch
18.03.2026
SRF-Italien-Korrespondent: Curdin Vincenz folgt auf Simona Caminada
Ab diesem Sommer berichtet Curdin Vincenz, Mitglied der SRF-Bundeshausredaktion, neu als Korrespondent aus Italien und dem Vatikan. Er arbeitet für Radio, TV und online.
«Der 52-Jährige folgt damit auf Simona Caminada, die sich innerhalb von SRF einer neuen Position widmet» ... weiter lesen
Mittwoch
18.03.2026
2025: Viel rot bei der TX Group, trotzdem Gewinn gesteigert
Der Umsatz der TX Group ist 2025 um 7,3 % auf 873,1 Mio. Franken gesunken, der Konzerngewinn stieg hingegen um 17,6 % (31,1 Mio.) auf 36,6 Mio. Franken.
Das operative Betriebsergebnis konnte «dank striktem Kostenmanagement fast auf Vorjahresniveau gehalten werden», teilte der Konzern am Mittwochmorgen mit. «Der ... weiter lesen
Dienstag
17.03.2026
Rettungsversuche der Medien-Atelier Suisse AG gehen weiter
Im Rahmen der Rettungsbemühungen rund um die Medien-Produkte der Medien-Atelier Suisse AG «Wohnrevue», swissmom.ch, «Wir Eltern» und «EINFACH.Kochen» trafen sich am Dienstag wie vorgesehen alle beteiligten Gläubiger in Zürich zu intensiven Gesprächen.
Das geschah im Nachgang zur Mitarbeiter-Information am Dienstagmorgen am Hauptsitz in Urdorf. Denn ... weiter lesen
Dienstag
17.03.2026
Jan Kempter von Wirz ist «Werber des Jahres» 2026
Jan Kempter, Creative Director und Partner bei Wirz, ist vom Fachmagazin «m&k» zum «Werber des Jahres» 2026 gekürt worden.
Der Werber setzte sich gegen Dominique Magnusson, Creative Director bei Jung von Matt Limmat, und Pablo Schencke, Executive Creative ... weiter lesen



