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Mittwoch
05.01.2005

Nur ein Jahr nach der Lancierung des «Berner Modells» hat der Traditionstitel «Der Bund» den Break Even erreicht. «Sowohl innerhalb der Redaktion als auch im Leser- und Anzeigenmarkt hat sich die anfängliche Skepsis und Unsicherheit gelegt und in Zuversicht gewandelt», schreibt die Bund Verlag AG am Mittwoch in einer Medienmitteilung. «Zum Berner Modell gab es nie eine echte Alternative, jedenfalls keine, mit der die Redaktion in der Lage gewesen wäre, die redaktionelle Kontinuität des Bund zu wahren», heisst es weiter. Nach Jahren der wirtschaftlichen Instabilität, ermögliche das Modell nun die unbelastete Konzentration auf die publizistische Arbeit, deren Ausbau und Qualitätssteigerung. Mit neuen redaktionellen Gefässen, Serien und umfangreicheren Hintergrundberichten stärke die Redaktion ihre Eigenständigkeit.

Zufrieden zeigt sich Verlagsleiterin Franzsika von Weissenfluh auch über die Reaktionen des Werbemarkts auf die Massnahme, wonach Inseratebelegungen nur noch in der BZ-Gesamtausgabe möglich sind, die den «Bund» einschliesst. «Das Angebot, 43% mehr Kontakte, bei einer Tariferhöhung von 30%, wird heute von der Werbewirtschaft gut genutzt. Dies belegt auch das Umsatzplus der BZ-Gesamtausgabe von 25% (Stand per Ende November 2004), gegenüber dem Vorjahr», schreibt der Verlag weiter. Innerhalb der kleinstmöglichen Buchungseinheit, die BZ-Stadtausgabe (inkl. «Der Bund»), sei gar eine Ertragssteigerung von rund 60% gegenüber dem Vorjahr erfolgt. Dies weise auch auf eine gute Akzeptanz des «Berner Modells» innerhalb des regionalen und lokalen Werbemarktes hin.