Bei «20 Minuten» kommt es per 1. Juni zu einer personellen Weichenstellung in der Chefredaktion: Daniel Waldmeier wird zum stellvertretenden Chefredaktor befördert. Der 39-Jährige folgt auf Gaudenz Looser, der den Verlag verlässt, um sich im Kommunikationsbereich selbstständig zu machen.
Waldmeier ist seit 2008 bei «20 Minuten» tätig – vom Praktikanten im Inlandressort bis zum Blattmacher und Mitglied der Chefredaktion.
In dieser Funktion habe er «zahlreiche Projekte geleitet und erfolgreich umgesetzt», schreibt 20 Minuten über Waldmeier. Er habe das «publizistische Konzept von «20 Minuten» mitgeprägt», die publizistischen Leitlinien überarbeitet und den Bereich Distribution «strategisch aufgebaut», insbesondere mit Blick auf eine junge Zielgruppe.
Zudem war er an neuen Formaten wie dem Newsletter «Start Smart» beteiligt und verantwortet seit 2017 die Abstimmungs- und Wahlumfragen mit Tamedia (TX Group) und LeeWas.
2024 begleitete er als Co-Projektleiter die Einführung des neuen Content Management Systems.
Chefredaktorin Désirée Pomper bezeichnet Waldmeier als «herausragenden Publizisten», für den «journalistische Sorgfalt, Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit oberste Priorität haben». Er stehe für «verantwortungsvolle und präzise Berichterstattung», denke Journalismus aber auch «weiter – mit einem ausgeprägten Verständnis für Distribution, Produkt und Performance».
Gleichzeitig wird die Chefredaktion von fünf auf vier Personen verkleinert: Neu stösst Adrian Schulthess als Blattmacher und Leiter Produktion zu «20 Minuten». Schulthess kommt von Ringier Advertising und bringe «umfassende Erfahrung im Journalismus und in der Distribution» mit.




