Content:

Samstag
05.03.2011

An der Computermesse CeBIT macht die Weiterentwicklung des Eye-Trackings Schlagzeilen. Der Computerhersteller Lenovo hat zusammen mit dem schwedischen Unternehmen Tobii Technology den ersten Laptop vorgestellt, der mittels Eye-Tracking gesteuert werden kann. «Der Prototyp beweist, dass unser Eye-Tracking-System reif genug ist, um in den Standard-Computer-Interfaces eingesetzt werden zu können», so Henrik Eskilsson, der CEO von Tobii Technology. In einigen Jahren könnte das System laut dem Unternehmen bereits auf den Markt kommen.

Die neue Eye-Tracking-Technologie soll die Bedienung eines Computers verändern. Etwa mit einer Funktion, mittels der ein Computer den Bildschirm abdunkeln - dann, wenn er keine Augen mehr vor sich erkennt - und wieder aufhellen kann. Bereits realisiert ist das Scrollen per Blickkontakt und ein Spiel, das an der CeBIT zum Test bereitsteht und in dem per Blickkontakt vorbeischwirrende Asteroiden gesprengt werden können.

Eye-Tracking wird ansonsten vor allem in der Forschung angewendet. Etwa bei der Leserforschung, wo mit dem Tracking verfolgt werden kann, welche Textstellen, Zitate oder Bilder besonders viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.