Die Kabelnetz- und Telefonfirma Cablecom hat am Montag Sicherheitslücken bei der Internetabfrage von Mailbox-Nachrichten gestopft. Nachdem eine Internetabfrage für 12 Stunden nicht möglich war, funktioniert die Webschnittstelle seit Montag, 13.30 Uhr, wieder. Cablecom sperrte zunächst den Internet-Zugang zu den Mailboxen, nachdem der «Tages-Anzeiger» am Montag Sicherheitslücken aufgedeckt hatte. Versuche von Studenten hatten laut der Zeitung ergeben, dass Unbefugte die Mailboxen via Internet ohne grossen Aufwand abhören konnten.
Cablecom wurden die Probleme durch den Zeitungsbericht bekannt. Wie Cablecom-Sprecher Martin Wüthrich erklärte, wurde vor zehn Tagen eine neue Voicemail-Plattform installiert. Seither sei es möglich gewesen, Kunden auszuspionieren, wenn sie ihr Standardpasswort nicht geändert hatten. Wie viele der 260 000 Festnetz-Kunden von Cablecom das sein könnten, konnte Wüthrich am Montag nicht sagen. Über Missbrauch sei nichts bekannt.
Montag
02.04.2007