Die Stimmberechtigten sollen bald elektronisch stimmen, wählen und Initiativen und Referenden unterzeichnen können. Die Kantone Zürich, Neuenburg und Genf sind dabei, Pilotversuche vorzubereiten. Der Bundesrat hat sich während seiner Klausur vom Mittwochabend über die Pläne zur Einführung des E-Government mit elektronischer Abstimmung (E-Voting) und elektronischem Behördenschalter
(Guichet virtuel) orientieren lassen. Beim E-Voting stellen sich politische, rechtliche und technische Fragen, teilte die Bundeskanzlei am Donnerstag mit. Es gehe um die Sicherheit, das Stimmgeheimnis und um die Verhinderung von Manipulation. Als erster Kanton wird Genf Ende 2001 oder Anfang 2002 einen Versuch starten. Der Bund beteiligt sich bis zu 80% an den Kosten. Ende Jahr soll zudem ein Pilotprojekt für das Guichet virtuel unter der Adresse www.ch.ch gestartet werden. Suchmaschinen werden zu den Informationen von Bund, Kantonen und Gemeinden führen.
Donnerstag
05.04.2001



