Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat anlässlich einer internationalen Informations- und Austauschtagung in Bern ein Internetportal zur NS-Raubkunst und Provenienzforschung vorgestellt. Das Angebot umfasst eine Anleitung und eine Checkliste zur Durchführung von Provenienzforschung, eine Übersicht über relevante Archivbestände und Faktoren zur Erreichung von gerechten und fairen Lösungen.
Die Schweiz leiste damit einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der Richtlinien von 1998 der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nazis konfisziert wurden, teilte das BAK mit. Die Schweiz hatte vor 15 Jahren die unverbindliche Absichtserklärung zusammen mit weiteren 43 Staaten verabschiedet.