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Dienstag
20.03.2007

Zuerst ist der taiwanische Elektronikkonzern BenQ durch die Pleite der deutschen Handy-Tochter in die Negativschlagzeilen geraten. Nun verzeichnete der Konzern zum fünften Mal in Folge einen Quartalsverlust, berichtete die «Financial Times» am Dienstag. BenQ-Chef Kuen-yao Lee soll daraufhin seinen Rücktritt angeboten haben. Nach den hohen Verlusten im vergangenen Jahr habe Lee sein Amt zur Verfügung gestellt, sagte BenQ-Vizepräsident Jerry Wang am Dienstag in Taipeh. Der Verwaltungsrat habe dies aber abgelehnt. Lee solle BenQ so schnell wie möglich in die Gewinnzone zurückführen. BenQ-Chef Kuen-yao Lee darf vorerst bleiben.

In den drei Monaten von Oktober bis Dezember fiel ein Verlust von 7,89 Mrd. Taiwan-Dollar (179 Mio. Euro) an, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus noch bei umgerechnet 136 Mio. Euro. Das Unternehmen konzentrierte sein Handygeschäft nach der Pleite der von Siemens übernommenen deutschen Tochter auf Asien. Im ersten Quartal werde jedoch mit weiter zurückgehenden Erlösen gerechnet, teilte BenQ mit.