Der Leverkusener Pharmakonzern Bayer hat die Vermarktungsrechte an seinem Potenzmittel Levitra von GlaxoSmithKline (GSK) zurückgekauft. Künftig will Bayer Levitra in fast allen Ländern ausserhalb der USA allein vermarkten, insbesondere auch in der Schweiz, wie ein Bayer-Sprecher gegenüber dem Klein Report sagte. Der britische Konzern GlaxoSmithKline (GSK) habe die Vermarktungsrechte für 208 Mio. Euro an Bayer Health Care (BHC) übertragen, teilten beide Unternehmen am Montag mit. Ein neuer Partner für den internationalen Levitra-Verkauf wird demnach nicht gesucht. BHC-Pharma-Chef Wolfgang Plischke sprach von einem «logischen Schritt, um unser Pharmageschäft in Europa, Lateinamerika und Asien zu stärken». Nur auf dem US-Markt werde Levitra weiterhin von GSK und dem BHC-Vertriebspartner Schering-Plough gemeinsam an den Mann gebracht. GlaxoSmithKline werde «aktiv die Vermarktung von Levitra in den USA, Italien und in 26 weiteren Ländern fortsetzen", erklärte GSK-Pharma-Chef David Stout. Das Medikament konkurriert als Produkt gegen erektile Dysfunktion mit dem Marktführer Viagra von Pfizer sowie mit Cialis vom US-Hersteller Lilly ICOS.
Montag
10.01.2005