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Mittwoch
19.01.2005

Den Politikern sowie den Kultur- und Medienschaffenden aus der Südschweiz stösst die offenbar unaufhaltsame Eroberung der Schulstuben durch die englische Sprache ziemlich sauer auf. Sie erwägen, im Schoss der Vereinigung Coscienza Svizzera (Schweizer Bewusstsein) eine Volksinitiative zum Schutz der Sprachenvielfalt in der Schweiz zu lancieren, berichtet die Nachrichtenagentur SDA.

Zur Debatte stünden derzeit drei Paragrafen. Der erste laute gemäss Rohtext: «Auf der obligatorischen Schulstufe muss zuerst eine zweite Landessprache unterrichtet werden. Erst danach kann eine andere Fremdsprache eingeführt werden.» Coscienza Svizzera ist der Ansicht, dass durch die zunehmende Förderung des Englischen an den Schweizer Schulen die nationale Identität verloren geht.