Fast 800 Mitarbeitende der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind von den Gewerkschaften am Freitag zu einem Warnstreik aufgerufen worden. Stein des Anstosses ist die verfahrene Situation in den Tarifverhandlungen.
Die Arbeitnehmervertreter fordern rückwirkend zum Januar 2026 einen «Festbetrag» in Höhe von 250 Euro monatlich für die Beschäftigten und eine «Gehaltssteigerung» um 2,5 Prozent ab Januar 2027, schreibt der Deutsche Journalisten-Verband, der gemeinsam mit der Gewerkschaft verdi zum Warnstreik aufgerufen hat.
Die dpa-Geschäftsführung bietet dagegen 110 Euro Festbetrag monatlich in 2026 und 2,5 Prozent ab Anfang 2027.
Damit werde nicht die prognostizierte Preissteigerung gedeckt, kritisieren die Arbeitnehmerverbände. Ausserdem werde man damit der «gewaltigen Arbeitsleistung der Journalistinnen und Journalisten bei der dpa» nicht gerecht.
Die nächste Verhandlungsrunde soll am 27. März stattfinden.
Keystone-SDA bezieht ihre Auslandmeldungen mehrheitlich von der dpa.




