Content:

Sonntag
04.01.2026

Medien / Publizistik

An der Decke entzündete sich das Feuer...

An der Decke entzündete sich das Feuer...

35 schwerverletzte Brandopfer sind am 2. und 3. Januar in spezialisierte Kliniken in Europa verlegt worden.

Nach Deutschland und Belgien wurden je sieben Patienten geflogen, 15 Personen wurden nach Frankreich und sechs Personen nach Italien verlegt. «Drei Patienten können voraussichtlich noch heute nach Italien und Frankreich transportiert werden», teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) am späteren Sonntagnachmittag mit. Zuerst ging das BABS von 50 Verlegungen aus, wie der Klein Report berichtete.

Nach dem Feuerinferno in der Silvesternacht in Crans-Montana wurde in einer ersten Phase für alle Verletzten eine Erstversorgung in den Schweizer Spitälern sichergestellt.

Aufgrund der grossen Anzahl von Patientinnen und Patienten mit schweren Verbrennungen seien aber die Kapazitäten für die bestmögliche langfristige Behandlung in der Schweiz nicht ausreichend.

Es seien ausländische Staatsangehörige als auch Schweizer Patientinnen und Patienten ins Ausland gebracht worden. «Für Letztere wurden Spitalplätze möglichst nahe der Schweiz priorisiert», heisst es dazu.

Wichtig sei auch die Sprache gewesen sowie allfällige familiäre Verbindungen im Zielland. Die Verlegungen seien unter der Einwilligung der Angehörigen durchgeführt worden.

Im Rahmen des Union Civil Protection Mechanism (UCPM) haben diese Länder ihre Unterstützung angeboten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Nordmazedonien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Tschechien, Türkei und Ungarn machten Angebote für Behandlungsplätze, Lufttransporte von Patientinnen und Patienten und/oder die Entsendung von Burn Assessment Teams.