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Dienstag
04.01.2005

Medienschaffende leben gefährlich: Im abgelaufenen Jahr sind laut dem Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) 56 Journalistinnen und Journalisten getötet worden, so viele wie seit 10 Jahren nicht mehr. Im Jahr 1994 hatten bei Konflikten in Ruanda, im früheren Jugoslawien und in Algerien nicht weniger als 66 Journalistinnen und Journalisten im Einsatz den Tod gefunden. Im Jahr 2004 war Irak die für Journis gefährlichste Gegend: 23 starben allein im Zweistromland. Insgesamt 36 Reporter und Korrespondenten seien gezielten Anschlägen zum Opfer gefallen. In der aktuellen Bilanz nicht enthalten sind 17 Mitarbeiter von Medienvertretern wie Fahrer und Dolmetscher, die ebenfalls getötet wurden. 16 von ihnen starben im Irak. Bei 17 Journalisten werde derzeit noch untersucht, ob sie während ihrer Arbeit getötet wurden, teilte das CPJ mit.