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Donnerstag
29.03.2007

20 Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen sind im Jahr 2006 bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) eingegangen, wie das Gremium am Donnerstag in seinem Jahresbericht bekannt gegeben hat. Damit wurden exakt gleich viele Beschwerden registriert wie im Vorjahr. Dabei gelte es zu berücksichtigen, dass die der UBI vorgeschalteten Ombudsstellen eine wichtige Filterfunktion hätten. Über 90 Prozent der Beanstandungen würden von den Ombudsleuten endgültig erledigt.

Drei der neuen Beschwerden richteten sich gegen Radiosendungen, die übrigen gegen TV-Sendungen. neun Eingaben betrafen das Schweizer Fernsehen (SF), je zwei Radio DRS 1, Tele Züri und das Tessiner Fernsehen TSI und je eine Radio DRS 2, Presse TV, U1 TV, Star TV und Swiss TXT. Beanstandet wurden vorwiegend Informationssendungen. Erledigt wurden bei der UBI im vergangenen Jahr 22 (Vorjahr: 21) Beschwerden. Vier wurden gutgeheissen. Zwei dieser Beschwerden betrafen private TV-Stationen, die Werbespots zum Herunterladen von Pornovideos auf das Mobiltelefon ausgestrahlt hatten. Am Ende des Jahres waren noch fünf Beschwerden hängig. - Siehe auch: Informationssendungen ärgern Schweizer am meisten