Mittwoch
02.03.2011, 23:15
Jungfreisinn gegen Buchpreisbindung
«Die Jungfreisinnigen halten daran fest, dass mit oder ohne Onlinehandel die Buchpreisbindung ein sinnloses und veraltetes Instrument ist», schreibt der FDP-Nachwuchs am Mittwoch in einer Mitteilung. Gleichentags behandelte der St ... weiter lesen
«Die Jungfreisinnigen halten daran fest, dass mit oder ohne Onlinehandel die Buchpreisbindung ein sinnloses und veraltetes Instrument ist», schreibt der FDP-Nachwuchs am Mittwoch in einer Mitteilung. Gleichentags behandelte der Ständerat die Buchpreisbindung. Die Wirtschaftskommission des Ständerats ist für eine Buchpreisbindung, sofern der Internethandel ausgenommen ist. Die Entscheidung zeige auf, wie skurril die Diskussion sei, so die Jungpartei weiter: «Die Händler, die in den Geschäften Bücher anbieten, wären an vorgegebene Preise gebunden. Wer auf dem Internet Bücher vertreibt, wäre dies nicht.»
Wer Bücher im Geschäft verkaufe, hätte fixe Preise, und wer über Internet verkaufe, der hätte diese nicht, was keinen Sinn mache. Selbst wenn fixe Preise für alle gelten würden, könnte jeder Konsument im Internet über ausländische Versandhändler dieselben Bücher zum günstigeren ... weiter lesen

