Mittwoch
09.03.2011, 07:38
«Stoffe müssen einfach, emotional und persönlich sein»
Die Schweiz hat eine lange Tradition als Dokumentarfilmland. Der Klein Report unterhielt sich mit «DOK»-Redaktionsleiter beim Schweizer Fernsehen Christoph Müller über «DOK»-Erfolge, aber auch über Kritikpunkte an ... weiter lesen
Die Schweiz hat eine lange Tradition als Dokumentarfilmland. Der Klein Report unterhielt sich mit «DOK»-Redaktionsleiter beim Schweizer Fernsehen Christoph Müller über «DOK»-Erfolge, aber auch über Kritikpunkte an der Sendereihe.
Bereits seit 1977 prägt Christoph Müller das Informationsangebot des Schweizer Fernsehens. Er begann einst als Redaktor der Sendung «Karussell», war später beteiligt an der Neukonzeption von «Schweiz aktuell» und arbeitete für verschiedene Informationssendungen des Schweizer Fernsehens. Die Sendereihe «SF Spezial»-Sommerreisen führte ihn unter anderem nach Sibirien, Südafrika, in den Kaukasus und nach Australien. Er gestaltete mehrere Dokumentarfilme wie «Der König und sein Chef I und II» über den ersten Schweizer Lottomillionär Werner Bruni und betreut seit 2000 die Sendung «Reporter», bei der er auch einer der Hauptautoren ist. Seit 2008 ist Christoph Müller auch Redaktionsleiter von «DOK» und «Horizonte».
Klein Report: Wie sind Sie allgemein mit dem Erfolg der «DOK»-Reihe derzeit zufrieden?
Christoph Müller: Die beiden Filme über Suizid haben ein überwätligendes Publikums und Presseecho erzeugt. Die Marktanteile lagen zwischen 22 und 26 Prozent. Nicht schlecht für ein solch kontroverses Thema. Generell sind wir mit der Reaktion auf unsere «DOK»-Filme sehr zufrieden. Ich kenne keinen europäischen Mainstream-Sender, der so viele Dokumentarfilme so prominent platziert. Zudem hat ... weiter lesen

