Mittwoch
23.03.2011, 17:00
Christian Schmid: «D Mundartszene isch unghüür läbig»
Wie steht es allgemein um die Popularität der Mundart? Mundartspezialist und «Schnabelweid»-Redaktor Christian Schmid erklärte dem Klein Report das Auf und Ab der Mundartwelle während den ... weiter lesen
Wie steht es allgemein um die Popularität der Mundart? Mundartspezialist und «Schnabelweid»-Redaktor Christian Schmid erklärte dem Klein Report das Auf und Ab der Mundartwelle während den letzten Jahrzehnten. «Als ich beim Radio anfing, ebbte die Mundartwelle der Sechziger- und Siebzigerjahre endgültig ab», so Schmid. Die junge Mundartkultur sei aber bloss von der Oberfläche geschwunden, in den Kulturfabriken habe man immer mit dem Dialekt herumexpertimentiert. «Seit der Jahrtausendwende ist wieder eine neue Mundartszene zum Vorschein gekommen, die auf Mundart für die Bühne statt Bücher setzt, hinzu kommt eine neue Liedermacherszene», weiss er. «D Mundartszene isch unghüür läbig.»
Dazu trägt auch die «Schabelweid» bei. Im Laufe der Zeit haben sich einige «Schnabelweid»-Traditionen entwickelt. Eine von ihnen ist die «Schnabelweid»-Sommerlesung, für die jeweils sechs bis acht Mal im Juli und August aus einem Mundartwerk vorgelesen wird ... weiter lesen

