Montag
18.04.2011, 22:30
Interoute und Seacom bauen Afrikas Internetinfrastruktur aus
Der britische Telekommunikationsanbieter Interoute und Seacom, Betreiber des einzigen Unterseekabels, das Afrika mit Europa und Asien verbindet, wollen zusammen die Versorgungsdichte in Afrika erhöhen. In dem Multimillionen-Euro-Projekt sollen das ... weiter lesen
Der britische Telekommunikationsanbieter Interoute und Seacom, Betreiber des einzigen Unterseekabels, das Afrika mit Europa und Asien verbindet, wollen zusammen die Versorgungsdichte in Afrika erhöhen. In dem Multimillionen-Euro-Projekt sollen das Breitbandinternetz ausgebaut und neun neue Internetknoten (Point of Presence, PoP) errichtet werden. Damit wollen die beiden Unternehmen das Seacom-Unterseekabel mit dem Breitband-Glaserfasernetz in Ost- und Südafrika verbinden. Geplant sind Knoten in Frankreich, Kenia, Moçambique, Südafrika, Tansania, Uganda und Ruanda.
Der Aufbau des Netzwerks hat begonnen und in Dar Es Salaam, Johannesburg, Maputo, Mombasa, Mtunzini und Marseille sind bereits die neuen Netzknoten in Betrieb genommen worden. Aktuell werde der gesamte Internetverkehr nach Ostafrika über Europa geroutet, was zu Datenverlusten führen könne, wenn landgestützte Abschnitte des Systems oder Unterseekabel beschädigt würden, teilte ... weiter lesen

