Freitag
20.05.2011, 15:15
Ugandas Präsident bezeichnet Medien als «Feinde»
Der ugandische Präsident Yoweri Museveni und Behördenvertreter machen mit verbalen Attacken und Drohungen gegen Journalisten auf sich aufmerksam, wie die NGO Reporter ohne Grenzen (ROG) berichtet. Die Angriffe ... weiter lesen
Der ugandische Präsident Yoweri Museveni und Behördenvertreter machen mit verbalen Attacken und Drohungen gegen Journalisten auf sich aufmerksam, wie die NGO Reporter ohne Grenzen (ROG) berichtet. Die Angriffe gipfelten laut der Organisation in einer E-Mail, in welcher der Präsident internationalen Medien wie Al-Jazeera und BBC und lokalen Medien wie NTV oder «The Daily Monitor» vorgeworfen habe, die Anhänger der «Walk to Work»-Protestbewegung zu bejubeln. Museveni betitelt die Medien als «Feinde von Ugandas Aufschwung», die «als solche behandelt werden» müssten.
Den Höhepunkt von Gewalt und Drohungen gegen Medienvertreter habe die Regierung erreicht, als zehn ugandische und ausländische Journalisten, die über die Rückkehr des Oppositionsführers Kizza Besigye von Uganda nach Kenia berichten wollten, von Soldaten und Polizisten tätlich angegriffen worden seien ... weiter lesen

