Freitag
23.09.2011, 14:28
Michael Hermann: «Bei Politkarten gibt es keine objektive Wahrheit»
Der Vorwurf, den der Politikwissenschaftler Philipp Leimgruber am Donnerstag in der «WOZ» gegenüber Michael Hermann erhob, war heftig: Der Politgeograf Hermann habe kürzlich in einem «Tages-Anzeiger»-Artikel die ... weiter lesen
Der Vorwurf, den der Politikwissenschaftler Philipp Leimgruber am Donnerstag in der «WOZ» gegenüber Michael Hermann erhob, war heftig: Der Politgeograf Hermann habe kürzlich in einem «Tages-Anzeiger»-Artikel die beiden Achsen links/rechts sowie liberal/konservativ einer Politkarte falsch ausgerichtet - und zwar um rund 30 Grad gegen den Uhrzeigersinn. «Die Ergebnisse widersprechen sämtlicher Forschung der Schweizer Politikwissenschaft», sagte Leimgruber der «WOZ». Die Grünen würden so zu Erzkonservativen und in dieser Hinsicht «absurderweise» gar die SVP übertreffen, während die Grünliberalen in Wirtschaftsfragen weit ins linke Lager rückten.
Der Klein Report konfrontierte Politik-Experte Michael Hermann am Donnerstag mit den Vorwürfen. Dieser gab sich gelassen: «Die Diskussion ist interessant. Ich finde es richtig, dass meine Arbeit hinterfragt wird. Bei Politkarten gibt es nun mal keine objektive Wahrheit», so Hermann. Es gebe in der Wissenschaft zwei ... weiter lesen

