Nach einer einjährigen Auszeit übernimmt Pablo Koerfer den CEO-Posten bei der Agentur Serviceplan Suisse AG.
Koerfer werde gleichzeitig Partner und beteilige sich an der Agentur, wie die zum House of Communication Zurich gehörende Agentur bekannt gab. Neben Serviceplan gehören Plan.Net und Mediaplus dazu.
Zuvor arbeitete Koerfer 13 Jahre lang bei Farner, wo er zuletzt als Co-CEO gearbeitet hat. Co-CEO Michel Grunder übernahm danach die Leitung alleine.
In diese Zeit fiel Ende September 2024 auch die turbulente Phase mit der Farner-Mitarbeiterin Sanija Ameti.
An die Zürcher Agentur Farner ist Rod Kommunikation Ende 2019 verkauft worden, wo Koerfer Partner und Geschäftsführer war. Weitere berufliche Stationen waren Euro RSCG (heute HAVAS) oder Advico Young & Rubicam/Y&R Group.
«Serviceplan ist unabhängig und komplett inhabergeführt mit einem gelebten Partnermodell. Dass ich mich hier unternehmerisch engagieren kann, war für mich ausschlaggebend», sagt Koerfer über seine Beteiligung, der am Montag gestartet hat. «Wir sind rund 30 Kolleg:innen aus den Bereichen Strategie, Kreation, Produktion und Beratung», sagte er auf Nachfrage des Klein Reports am Dienstag über sein neues Team.
Die Überschneidungen zum House of Communication erklärt er so: «Die Fähigkeit, Creative, Media und Tech integriert zu denken, zu orchestrieren und wertschöpfend zusammenzubringen. Das machen wir unter dem Dach House of Communication. Serviceplan beschreibt das mit dem Begriff Übercreativity, einer Innovation, die entsteht, wenn unterschiedliche Disziplinen, Kulturen, Talente, Medien und Technologien zusammenwirken. Ich beschreibe das mal als unsere Superpower.»
Über das deutsche Mutterhaus hat House of Communication die Workflows mit KI bereits gut standardisiert. Was für Vorteile bringt das einem Kunden konkret?, wollte der Klein Report wissen. «Wir beschleunigen unsere Prozesse, erhöhen unsere kreative Leistungsfähigkeit und schaffen neue Skalierungspotenziale, denn das ist, was unsere Kunden fordern», so Koerfer zum Klein Report.
Dann fügt er noch ein Wort zu Kreativität an: «KI sollte Kreativität verstärken, sie ist ein Werkzeug und kein Ersatz für Ideen. Die KI hilft uns, schnell zu testen und am Ende die besten kreativen Lösungen zu entwickeln.»




